"Schilderwahnsinn" in Preetz

Wer mit offenen Augen durch Preetz geht, wird sich sicher über manche Merkwürdigkeiten wundern.

Da wäre zunächst einmal die Ausschilderung der Ladestation in der Klosterstraße zu nennen:
Insgesamt zehn Hinweisschilder und ein Poller wurden installiert, um die Benutzung der zwei Ladeplätze zu regeln.




Für die Beschilderung im "Garnkorb" reichten zwar "nur" acht Schilder, dazu kommen aber noch zwei Piktogramme auf dem Pflaster. Auf den Poller hat man verzichtet.


Ein weiteres "Highlight" ist die Beschilderung des 30 km/h-Abschnittes im Bereich der Seniorenanlage in der Klosterstraße.

Ist es wirklich erforderlich, nach der Einmündung des Mühlenweges ein Wiederholungsschild anzubringen, um die Begrenzung dann 50 Meter weiter an der Mühlenstraße endgültig aufzuheben?
Das Einschalten des gesunden Menschenverstandes könnte manchmal hilfreich sein - und Steuergelder sparen!

Eine vergleichbare Situation gibt es in der Wakendorfer Straße im Bereich der Einmündung Gartenstraße Richtung Bismarckplatz.








... und dann wäre da noch der Hinweis für lebensmüde Radler.

Insbesondere entlang der wichtigsten Durchgangsstraßen (z.B. Lindenstraße, Wilhelm-Raabe-Straße, südl. Kührener Straße) sollen die Radler durch entsprechende Hinweisschilder und/oder Piktogramme dazu ermutigt werden, die Straße zu benutzen, obwohl genügend breite Fußwege auch für "Radfahrer frei" ausgewiesen sind.
Letzteres hat sich viele Jahre bewährt, aber es ist offensichtlich das Bestreben der Verwaltung, den Autoverkehr auszubremsen.

Glücklicherweise zieht die Nichtbeachtung dieser Hinweise keine Rechtsfolgen nach sich.