"More Happy
People For a Better World"
... ist die Hapimag-Vision
Als 1963 der Gastronomie-Experte Alexander Nette auf der Basis von
50.000 Schweizer Franken die
"Hotel-Appartmenthaus-Immobilien-Anlage AG" - alias
HAPIMAG gründete, schien eine Erfolgsstory ohne Ende
geboren: Über Aktien zu günstigem Urlaub - nach dem
Motto:
einmalig eine HAPIMAG-Aktie kaufen und dadurch ein jährlich
wiederkehrendes Recht erwerben, alle HAPIMAG Ferienwohnungen ohne
weitere Mietzahlung nutzen zu können. Pro Aktie und Jahr gab
es
12 Wohnrechtspunkte (nach einer "Punktereform" in 2010
werden 60 Punkte bei entsprechend angepasster Belastung
gutgeschrieben), die der Aktionär selbst beliebig abwohnen
oder
einen Urlaub auch an Freunde oder Bekannte übertragen kann.
Ab Januar 2025 wurde die Gültigkeit der
Aktien-Wohnrechtspunkte von fünf auf zehn Jahre
verlängert (zzgl. einer
Kulanzfrist von sechs Monaten). Dadurch verminderten sich die
Verfallpunkte rapide auf 59 (Vj. 1.475.000). Kurzfristig
dürfte
also nicht mit einer bemerkenswerten Steigerung zu rechnen sein.
Möglicherweise ist dieses Entgegenkommen von HAPIMAG eine
Reaktion
auf die beim Handelsgericht Wien eingereichten
Klage.
Der frühere HAPIMAG-Präsident Dr. Schalch bezeichnete
die Punktegutschrift auch als "Rendite". Diese Punkte
erhält der Aktionär und Darlehensgeber im Gegenzug
für
die Überlassung von Kapital an HAPIMAG. Sie wären
also
losgelöst von den Jahresgebühren zu betrachten.
Wie
"teuer" ein Urlaub wird, zeigen die regelmäßig
erscheinenden Punktetabellen.
Der Wert
einer HAPIMAG-Aktie und
die Anzahl der Aktionäre
kannten in der Vergangenheit zunächst nur eine Tendenz:
steigend
(1964: CHF 1.200; 2003: CHF 9.100). Im abgelaufenen
Geschäftsjahr
2025 lag der durchschnittliche Verkaufspreis bei CHF 2.189 bzw. 2.152
EUR.
Dieser Trend wurde offenbar durch die zunehmende Verbreitung der
digitalen Medien gebrochen, denn ständig steigende Nebenkosten
(für Energie, Reinigung etc.) und Jahresgebühren
sowie
Missmanagement sprachen sich herum. Heute
sind die aktuellen Verkaufs- und Rücknahmepreise "meilenweit"
von
ihren Höchsständen entfernt. Die Entwicklung der
Mitglieder
und Aktionäre der letzten 17 Jahre zeigt die nebenstehende
Aufstellung.
Der Erwerb und Besitz
einer Aktie sind mit einem
Darlehensvertrag verbunden, wonach der Partner HAPIMAG
zur Beschaffung
von Ferienwohnraum und Infrastruktur ein
unverzinsliches Darlehen von gegenwärtig CHF 1.100
gewährt (Punkt 2.3 der allg. Bestimmungen). Beide
Vertragspartner verzichten gegenseitig
ausdrücklich auf das Kündigungsrecht. Auch diese
Klausel ist Gegenstand der eingereichten
Klage.
Wer mt seinen aus Aktien gutgeschriebenen Punkten nicht auskommt, kann aktuell für jedes aktive Produkt maximal 180 Pkte/p.A. entweder von anderen Aktionären oder auf dem "Marktplatz" hinzukaufen.
Um neue
Kunden zu gewinnen, wurden die
Produktpalette und die AGB zumindest teilweise neu oder anders
gestaltet.
2021 wurde als digitaler Treffpunkt für potentielle
Käufer
und Verkäufer der "Marktplatz für Aktien"
eingeführt. Auch Punkte können ge- oder verkauft
werden.
Am 29.
März 2026 lag der Durchschnittspreis/Aktie dort
bei 2.000
EUR, hinzu kommen 376 EUR Jahresgebühr.
Während man in
Spitzenzeiten für eine Aktie bis zu ca.
CHF 9.100 (damals ca. 6.400 EUR) aufwenden musste, bekommen
Sie heute bei
der derzeitigen
Preisstellung dafür drei Aktien.
Allerdings
müssen Sie
dann auch für drei Aktien Jahresgebühren bezahlen.
Wie gerecht kann
aber ein System sein? Ein Aktionär, der zu Spitzenzeiten
einstieg,
bezahlte für drei Aktien ca. CHF 27.300. Würden die
Aktien an
der Börse gehandelt, wäre die
Kursveränderung vielleicht
noch nachvollziehbar (vgl. Entwicklung der TUI-Aktie seit 2018).
Jahresbeiträge
Eine der Haupteinnahmequellen sind die Jahresgebühren.
Diese sollen für Verwaltung, Reparaturen, Steuern etc.
verwendet
werden. Die Berechnung erfolgt m. E. auf Grund eines negativen
Jahresresultates. Wenn HAPIMAG also nicht genügend Profit
erwirtschaftet, müssen die Mitglieder mehr zahlen.
Für 2026 ist die Jahresgebühr auf 363,84 EUR/Aktie festgesetzt
(Vj.: 350,67 EUR/Aktie).
Während
der in EUR
in Rechnung gestellte Beitrag in den Jahren
bis 2022 relativ stabil geblieben ist, unterlag der in CHF berechnete
Jahresbeitrag erheblichen
Schwankungen.
Ab 2022 hat sich die Situation umgedreht: die CHF-Beiträge
pendelten um CHF 326 und die EUR-Beiträge schnellten von 312
EUR
auf aktuell 363 EUR in die Höhe.
Eine positive Entwicklung hierzu will HAPIMAG dem Aktionär
offenbar mit folgender Aussage suggerieren:
Dabei
bleibt unberücksichtigt, dass das Herkunftsland von ca.
80 %
der Mitglieder/Aktionäre ein Land der EUR-Zone ist (letzte
Info
aus dem Geschäftsbericht 2014). Die Ursache ist der
Kursverfall
des EUR gegenüber dem CHF insbesondere in 2025.
Für
217.970 im Umlauf befindliche Aktien (Vj.: 217.452) weist der
Geschäftsbericht
2025 Jahresgebühren i.H.v. 68,117
Mio EUR
aus (2024: 70,902
Mio EUR).
518 Aktien mehr im Umlauf und das Aufkommen der Jahresbeiträge
sinkt um 2,8 Mio EUR? Rechnerisch hätten
die Umlaufaktien rd.
76,2 Mio EUR ergeben müssen. Was ist hier los?
Für
Aktionäre ab
einer gewissen Aktienanzahl
gewährt Hapimag seit 2019 auf diesen
Jahresbeitrag Rabattierungen.
Besitzern mit kleiner
Aktienanzahl wird keine
Bevorzugung gewährt. Für getätigte
Umsätze im
Resort vergibt Hapimag je nach Anzahl der gehaltenen Aktien bis zu 3
Punkte/CHF 250 Umsatz als Treueprämie. Aber Achtung: Umsätze
aus
Rechnungen, die z.B. direkt im Restaurant bezahlt werden, werden nicht
angerechnet.
Liest man das Vorwort zum Geschäftsbericht 2025 könnte man glauben, HAPIMAG sei - zumindest teilweise - in der Realität angekommen, wenn es dort zu lesen ist:
"Wir
möchten die
Fakten
nicht beschönigen: Das Marktumfeld im vergangenen Jahr war
schwierig. Die anhaltende geopolitische Instabilität, der
hartnäckige Inflationsdruck und die gesunkene Kaufkraft der
europäischen Haushalte schufen eine Realität, die uns
alle betraf – internationale Konzerne ebenso wie die
Hospitality-Branche im Besonderen. Hapimag war gegen diese
Herausforderungen nicht immun."
Abgewohnte Punkte: 15.236.000 ggü. 15.497.000 im Vorjahr (-261.000).
Für das abgelaufene Geschäftsjahr wird ein konsolidiertes Jahresergebnis i.H.v. minus 116 TEUR ausgewiesen (Vj.: 3,388 Mio EUR), obwohl die insgesamte Steigerung aus den Jahresbeiträgen (-2.785 TEUR) und dem Resortumsatz (+3.260 TEUR) immerhin noch 475 TEUR beträgt ⇒ Umsatz gesteigert, Ergebnis im Keller!
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt 2025 bei 2.149 TEUR (Vj.: 4.762 TEUR ⇒ minus ca. 54%).Laut Geschäftsbericht für 2025 standen den 108.507 Aktionären und Mitgliedern (Vj.: 111.119) 5.214 Wohneinheiten
(Vj.: 5.217) in 56 Ressorts und auf Hausbooten - überwiegend in Europa - zur Verfügung. Zur Erinnerung: Vor zehn Jahren waren es noch 5.748 Wohneinheiten.
Obwohl HAPIMAG in 2025 lt. Geschäftsbericht (S. 4) insgesamt 3.109 Neuaktionäre verzeichnet (Vj.: 3.352 ⇒ minus 7,25%), sank die Zahl der Aktionäre um 1.107 auf 98.347 Aktionäre (S. 58).
Somit haben also mehr Aktioänre HAPIMAG den Rücken zugekehrt als neue hinzugewonnen werden konnten.
Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien stieg von 217.452 im Jahr 2024 auf 217.970 im abgelaufenen Geschäftsjahr
(+ 518).
Ende 2025 befanden sich 20.030 Aktien im HAPIMAG-Bestand (Vj.: 20.548), die einen neuen Besitzer suchten.
Man hat es also immer noch nicht geschafft, für alle aufgelegten Aktien einen Abnehmer zu finden.
Per
31.12.2025 hielten 38.033 Aktionäre je 1 Aktie (Vj.: 38.721),
32.534
Aktionäre je 2 Aktien (Vj.: 33.109) und 462 Aktionäre
konnten mit 10 und
mehr Aktien ihren Urlaub planen (Vj: 375).
Das heißt, immer weniger Mitglieder müssen den "Laden am Laufen halten". Das geht eigentlich nur über steigende Kosten für die Mitglieder oder eine Verwässerung der ursprünglichen HAPIMAG-Idee.
Die Vermarktung an Dritte spülte 2025 insgesamt 13,4 Mio EUR in die Kasse (Vj.: 11,9 Mio EUR).
Die Anzahl der Gäste sank um -0,3% auf 441.003 (S. 41).
Die Eigenkapitalquote blieb konstant bei ca. 57%. Die Bilanzsumme erhöhte sich von 638.165 TEUR auf 642.245 TEUR.
Die Jahresrechnung der Hapimag AG sinkt von CHF 6,4 Mio (2024) auf TCHF 788 für das abgelaufene Geschäftsjahr.
Punkteverfall und Ausstieg
Auf Grund der Verlängerung der Gültigkeit auf 10 Jahre ist kurzfristig also nicht mit steigenden Verfalllpunkten zu rechnen.
Vielen
Altaktionären, mittlerweile in die Jahre gekommen, reichte
eventuell ganz
einfach die Rente nicht mehr aus, um sich wegen der stetig
steigenden Jahresgebühren weitere
HAPIMAG-Aktien
leisten zu können, schon gar nicht, um dann auch noch einen
Urlaub in einer der Anlagen zu verbringen.
Aber
so leicht, wie es vielen Aktionären von den
HAPIMAG-"Repräsentanten" bei Vertragsabschluss
versprochen worden war, kommt man bei HAPIMAG nicht raus, denn das
Unternehmen nimmt nur für jeweils zehn neu
verkaufte Aktien
eine
zurück (10%-Regelung).
Da aber bei weitem
nicht so viele neue
Aktien verkauft wurden um die Rückgabewilligen bedienen zu
können, war man auf die "Freiwilligkeit" des
Unternehmens angewiesen - und hier lag der Hase im Pfeffer.
Die Geschäftsleitung kündigte zwar regelmäßig Lösungsmöglichkeiten an, aber die verliefen meistens ins Nirwana.
Erst nachdem der SWR im Jahre 2014 in zwei Beiträgen das Dilemma öffentlich gemacht hatte, kam man bei HAPIMAG "in die Puschen". So wurde ausstiegswilligen Aktionären z.B. ein Umtausch ihrer Aktien gegen Punktegutschriften - 300 Punkte/Aktie verteilt auf fünf Jahre - sowie Erlass der Jahresbebühr angeboten, lediglich für den Nennwert der Aktien gab es "Cash" (CHF 200,- für A-Aktien). Diesem Produkt hatte HAPIMAG den hochtrabenden Namen "Hapimag Select High Five" verliehen - besser bekannt unter "Change A", welches jetzt ausgelaufen ist.
Für denjenigen, der seine Aktie(n) in 2003 für CHF 9.100 (damals ca. 6.400 EUR) erworben hatte, ein schlechtes Geschäft. Bei "ebay" werden aktuell keine HAPIMAG-Punkte mehr gehandelt, aber 4,00 EUR/Punkt wären realistisch. So schrumpften 6.400 EUR auf rd. 1.200 EUR (300 Punkte zu 4,00 EUR) zzgl. CHF 200,- Nennwert zusammen. Alternativ kann man die Punktegutschriften natürlich "abwohnen".
Wer also glaubte, den in den Geschäftsberichten regelmäßig veröffentlichten Rücknahmepreis zu erhalten, wurde bitter enttäuscht.
Für
Hapimag-Aktionäre bzw. Mitglieder besteht die
Möglichkeit, das
Ferienrecht drei Jahre nach Vertragsabschluss zu sistieren und
später wieder zu aktivieren.
Eine Sisitierung hat zur Folge, dass das Ferienrecht ruht,
hierfür keine Wohnpunkte mehr ausgegeben und keine
Jahrsbeiträge mehr fällig werden. Das
Zugeständnis eines Kündigungsrechts ist
unter dieser neuen Vertragsgestaltung also nicht
zu verstehen. Dann gilt weiterhin "Lebenslänglich" - und die
Erben können sich mit HAPIMAG herumärgern!
Nach einem unbestätigten Bericht fand im Jahre 2008 eine
Neu-Isenburger Anwaltskanzlei Schwachstellen in den damaligen
Vertragsstatuten, worauf HAPIMAG zum sofortigen Rückkkauf der
Aktien aufgefordert wurde. HAPIMAG verglich sich prompt und nahm alle
Aktien des Mandanten zurück. Aber: ein Vergleich ist kein
rechtskräftiges Urteil.
Was
bekomme ich jetzt für meine Punkte?
Grundsätzlich
richtet sich der "Preis" (Punkteanzahl) nach Saison und Reiseziel.
Gering nachgefragte Anlagen - wie z.B. Winterberg mit jetzt etwa 130
Appartements werden oft punktereduziert angeboten. In Binz, Ascona am
Lago Maggiore oder in Paguera auf Mallorca wird dafür
"kräftig zugelangt".
Hinzu kommen die oft nicht geringen
Nebenkosten sowie die obligatorische Jahresgebühr je Aktie.
Nachfolgend
einige Kostenbeispiele für eine 2-Zimmer-Wohnung
"komfort".
Als Wert für einen Wohnrechtspunkt habe ich durchschnittlich
umgerechnet 5,00 EUR
(ebay bzw. Punktekiosk) zugrundegelegt. Etwa diesen Betrag
würden Sie z.B.
bei einem Punkteverkauf erzielen.
Reisedauer: eine Woche,
München: vier
Tage.
Die
Informationen stammen aus den Buchungsinformationen
08/2024-10/2026.
Aktuell steht bereits die Buchungsinformation Dez. 2025 - Feb. 2027 zur
Verfügung.
Anlage
Zeitraum
erforderl.
PunkteWert d. Punkte
Nebenkosten
Summe
Binz
/ DE
August 2026
147
735 €
528
€
1.263 €
Ascona / CH
Juni
2026
154
770 €
734 €*)
1.504 €*)
Meran / IT
September 2026
154
770 €
520 €
1.290 €
Bad Gastein / AT
Februar 2026 (2. Hälfte)
140
700 €
605 €
1.305 €
Marbella / ES
August 2026
140
700 €
472 €
1.172 €
München / DE
Mai 2025 (4 Tg.)
68
340 €
308 €
648 €
Winterberg / DE
September 2026
56
280 €
478 €
758
€
Zum Vergleich: Komfort-Plus-Appartments sind auf dem freien Markt für den vergleichbaren Zeitraum in Binz für
rd. 1.300 EUR/Woche buchbar - und Sie müssen sich keine Aktien ans Bein binden und regelmäßig Jahresgebühren entrichten.
Für deutsche Aktionäre kommt dann aber möglicherweise - bedingt durch die persönlichen steuerlichen Verhältnisse - eine Versteuerung aus Kapitalerträgen hinzu. Die Gutschrift auf dem Punktekonto löst zwar noch keine Steuerpflicht aus; erst die Nutzung der Ferienanlagen kann zu einem Nutzungswert führen, der sich aus der Vergleichsmiete ergibt (s. auch OFD Münster v. 15.4.2011, Kurzinfo ESt 09/2011; Finanzgericht Münster 11 K 4508/11 E v. 2.7.2013).
Wenn ich also bei einem Reiseveranstalter einen Urlaub z.B. für das "17. Bundesland" buche, interessiert sich i.d.R. kein "Schwein" dafür; bei Buchung über HAPIMAG könnte das Finanzamt schon 'mal die Ohren spitzen.Mittlerweile werden einige Ferienanlagen renoviert und den gewachsenen Ansprüchen angepasst.
Vermarktung an Dritte.
Um die Fixkosten zu decken, vermarktet HAPIMAG in gewissem Umfang
Wohnraum an Nichtmitglieder, sofern freie Kapazitäten
vorhanden
sind.
In der A-Saison werden Wohnungen 30 Tage und in der B-Saison 60 Tage
vor Anreise freigegeben. Für die C- und D-Saison werden keine
Fristen genannt. Von den deutschen Ressorts ist insbesondere Winterberg
betroffen.
Im abgelaufenen Geschäfsjahr wurden 8,7% der Übernachtungen an Dritte vergeben (Vj.: 7,6%). Dadurch wurden 13,4 Mio EUR erwirtschaftet (Vj.: 11,9 Mio EUR). Ohne diese Einnahmen wäre lt. HAPIMAG eine Erhöhung der Jahresgebühren bzw. der Nebenkosten erforderlich. Ist das jetzt die Abkehr vom früheren Slogan "HAPIMAG- Ihre eigene Ferienwelt"?
Das Ressort Braunlage z.B. war am 31. März 2026 für die Zeit vom 25. bis 30. Juni (5 Nächte) bei Booking.com kurzfristig für 1.273 EUR oder München für 1.674 EUR (ebenfalls 5 Nächte) buchbar.
Ob diese Verfahrensweise im Sinne der Aktionäre/Mitglieder
ist, muss jeder
für sich entscheiden. Für mich jedenfalls schwindet
das Gefühl, unter Eigentümern zu sein, zunehmend.
HAPIMAG
kennenlernen
Wer HAPIMAG zunächst ausprobieren möchte, kann seit
kurzem
bis zu dreimal unverbindlich auf dem Buchungsportal einen
Urlaub
buchen (www.hapimag.com/ausprobieren).
Ob dieser Personenkreis erst zum Zuge kommt, wenn Wohnraum nicht durch
Mitglieder belegt ist, geht m.E. aus den "Spielregeln" nicht hervor.
Wer sich mit
anderen
HAPIMAG-Aktionären austauschen möchte, kann einer
insbesondere deutsche Aktionäre ansprechende
Interessengemeinschaft beitreten. Zu erwähnen wären
z. B. der
HFA
(Verein nach österreichischem Recht) oder der
relativ junge H-AV
(eingetragen beim Amtsgericht Lüneburg).
Muss HAPIMAG seine AGB
ändern?
Nachdem der in Österreich ansässige "Verein
für Konsumenteninformation (VKI)" HAPIMAG
wegen unzulässiger Klauseln in den AGB verklagt hatte, hat
jetzt auch das OLG
Wien alle angefochtenen Klauseln für
unzulässig erklärt.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Stand: 14. August
2024).
Parlament
Österreich:
Mit Datum vom 18. Sept. 2024 liegt eine Anfrage eines Abgeordneten an
den
Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und
Konsumentenschutz bzgl. diesen HAPIMAG-Klauseln vor.
Zwischenzeitlich liegt eine Reaktion
des BMSGPK vom 4.11.2024 vor.
Für die Richtigkeit des Inhalts der verlinkten Seite kann ich keine Gewähr übernehmen.
Soweit meine persönliche Interpretation des Geschäftsberichtes für 2025, die bei weitem nicht alle Geschäftsvorfälle erfasst.









